Klassenkonzepte
Unsere Schule setzt auf individuelles Lernen –
mit drei unterschiedlichen Klassenkonzepten:
Homogene Klasse
In den Homogene Klassen lernen Schüler:innen
einer Schulstufe gemeinsam, wobei sie sich in einem ähnlichen
Lern- und Entwicklungsstand befinden.
In dieser Form der Klassenzusammensetzung ermöglicht eine gezielte
und auf die Gruppe abgestimmte Unterrichtsplanung.
Inhalte und Methoden können auf die spezifischen Bedürfnisse der Klasse ausgerichtet werden. Auch in diesen Klassen wird durch differenzierten Unterricht und individuelle Förderung
auf die einzelnen Schüler:innen eingegangen.
Neben dem klassischen Unterricht kommen hier unterschiedliche Konzepte wie:
Freie Lernzeit und Planarbeit zum Einsatz.
Bei der Freien Lernzeit haben die Schüler:innen die Möglichkeit, eigenständig und in ihrem eigenen Tempo an Aufgaben zu arbeiten, während bei der Planarbeit der Fokus auf einer strukturierten und zielgerichteten Abarbeitung von Aufgaben liegt.

Jede Lehrperson setzt ihre eigene Expertise ein, um den Lernprozess optimal zu unterstützen.

Familienklasse
In den zwei Familienklassen unserer Schule lernen Kinder der Vorstufe,
sowie der ersten und zweiten Klassen gemeinsam.
Die Entwicklung von Kindern verläuft unterschiedlich
und das betrifft sowohl körperliche als auch geistige Aspekte.
Hier geht es nicht um unterschiedliche Intelligenz, sondern darum,
dass einige Kinder mehr Zeit für bestimmte Lernprozesse benötigen als andere.
Die Familienklassen fördern langjährige Beziehungen zwischen Schüler:innen
und Lehrkräften. Dies schafft ein stabiles und unterstützendes Lernumfeld.
Nach dem Abschluss der zweiten Schulstufe werden die Schüler:innen
beider Familienklassen in eine gemeinsame dritte Klasse überführt,
wo sie von einer neuen Lehrperson bis zum Abschluss
der vierten Schulstufe begleitet werden.
Atelier-Klassen (MEOK)
In den Atelier-Klassen lernen Kinder der Vorschulstufe bis zur vierten Klassen zusammen im dritten Stock unserer Schule. Verschiedene Fachräume wie:
- Deutschraum
- Mathematikraum
- Forscherraum
- und der Kreativraum
bieten den Schüler:innen unterschiedliche Lernmöglichkeiten.
Das Konzept integriert pädagogische Ansätze von Jenaplan, Montessori
und einem offenen Unterricht nach Falko Peschl.
Die Schüler:innen haben die Freiheit selbst zu bestimmen wann, wo und mit wem sie lernen.
Sie werden durch Lernführerscheine und klare Lernziele strukturiert.
Die Heterogenität der sozialen Gruppe fördert eine natürliche Differenzierung, die sowohl den individuellen Stärken als auch Entwicklungsfeldern gerecht wird.
Durch die Mischung der Jahrgangsstufen profitieren die jüngeren Kinder von den Älteren und umgekehrt.

Jedes dieser Modelle eröffnet eigene Chancen für Entwicklung, Gemeinschaft und persönliches Wachstum.
Gemeinsam unterstützen sie eine moderne,
vielseitige und kindgerechte Lernkultur.
